Dritter 8000 in Götzis

Quelle: ÖLV-News 29.05.2017

 

Dominik Distelberger (UVB Purgstall) zum dritten Mal über 8.000 Punkten

Der Niederösterreicher startete mit 14,32s über die 110m Hürden und 43,08m im Diskus gut in den 2. Wettkampftag, wobei ein erst nach Protest gültig gegebener Diskuswurf einige Nerven kostete. Mit 4,90m im Stabhochsprung kam er nicht ganz an sein tolles Vorjahresergebnis heran, machte im Speerwurf mit 60,11m aber wieder Boden gut. Im 10. Und letzten Bewerb, dem 1.500m-Lauf, kamen nach aufopferndem Kampf 4:35,68min in die Wertung. Der 27-jährige übertraf damit zum dritten Mal die 8.000 Punkte-Schallmauer und kam mit 8.046 Punkten auf Gesamtrang 13. Der Weg in Richtung WM im August in London stimmt also.

100m Hürden: „Bis zur Hälfte war es ein toller Lauf, richtig auf Zug. Leider bin ich bei der 6. Hürde hängen geblieben und habe etwas Vorlage bekommen und war dann zu tief, das hat dann drei Hürden gedauert bis ich wieder die richtige Position gefunden habe. Aber dass ich trotzdem eine sehr gute Zeit gelaufen bin zeigt mir, dass es nur eine Frage der Zeit ist wann meine PB fällt. Ich konnte die gute Entwicklung aus der Halle eindeutig ins Freie mitnehmen.“

Diskus: Ich habe etwas verhalten begonnen, der zweite Versuch war mit 44m zwar richtig gut aber leider out. Den Dritten haben sie mir dann nach langen Diskussionen zum Glück gültig gegeben, mit 43m bin ich zufrieden.“

Stabhoch: „Die Sprünge über die ersten Höhen waren ganz gut. Bei 4,90m habe ich dann aber plötzlich Krämpfe bekommen. Ich habe dann überhaupt keinen Druck machen können und ohne ordentlichen Anlauf und Absprung geht im Stabhochsprung halt nichts. Schade, das ist mir noch nie passiert.“

Speer: „Gleich den ersten Versuch habe ich gut getroffen. Der hat sich gut, leicht angefühlt, ich habe gleich gewusst der geht weit.“

1500m: „22 Athleten in einem Lauf sind einfach zu viel, ich musste oft auf Bahn 2 laufen. In der dritten Runden habe ich wieder 3 Mal kurz einen Krampf gespürt, zum Glück waren sie aber nicht arg, ich wollte den Bewerb unbedingt fertig laufen. Es freut mich, dass es mir gelungen ist die Motivation zu finden, mich auf den Schmerz des 1.500ers einzulassen, obwohl es um keine Bestleistung mehr gegangen ist.“

Tag 2: „Ich sehe, dass ich im letzten Jahr mein Grundniveau anheben konnte, trotzdem muss ich mich technisch noch verbessern. Mit relativ wenigen Punkten am ersten Tag trotzdem einen 8000er geschafft zu haben, hätte ich nicht mehr erwartet. Es ist schön, einmal einen langfristigen Aufbau zum WM machen zu können, ich hoffe dort noch einiges draufpacken zu können.“

Interview vom 19.04.2017

Auf Kraft folgt Technik

Dominik Distelberger im Interview über Camp mit dem "Trainingsschwein", Zuwachs im Betreuerstab und Ziele 2017.

Dominik Distelberger schwitzt für die Freiluft-Saison. Im französischen Montpellier, auf der Anlage des Olympia-Zweiten Kevin Mayer, bereitet sich der Mehrkämpfer auf das Heim-Meeting in Götzis (27.-28. Mai) vor.

Im Interview spricht der Niederösterreicher über seine Trainingsgemeinschaft mit Kai Kazmirek, Zuwachs in seinem Betreuerstab und seine Ziele für die Saison 2017.

Dominik, seit Platz vier bei der Hallen-EM sind 45 Tage vergangen. Wie läuft die Vorbereitung auf die Freiluft-Saison?

Dominik Distelberger: Ich habe nach der EM vier Tage Pause gemacht, dann bin ich wieder voll ins Training reingestartet. Mehr Umfänge, mehr Kraft, einfach um den Körper auf die Freiluft-Saison vorzubereiten. Die Technik stand zuletzt nicht so im Vordergrund, darauf konzentrieren wir uns jetzt im Trainingslager.

Du bildest in Montpellier wieder mit dem Deutschen Kai Kazmirek eine Trainingsgruppe. Wie kam es dazu?

Distelberger: Wir waren schon bei der U20 zusammen unterwegs und verstehen uns einfach gut. Ich war schon öfter bei Kai, habe im letzten Jahr nach den Olympischen Spielen bei ihm gewohnt, heuer waren wir gemeinsam auf Teneriffa und jetzt eben Montpellier, wo wir wieder möglichst viel gemeinsam trainieren werden.

Was kannst du dir vom Olympia-Vierten von Rio 2016 abschauen?

Distelberger: Sehr viel, speziell im Technik-Bereich. Kai ist ein Trainingsschwein, im absolut positiven Sinn. Er beißt voll rein, ist sich für nichts zu gut und sudert nicht, egal wie hart es ist. Vor allem aber ist er der wahrscheinlich beste 400-m-Läufer im Zehnkampf. Dafür bin ich auf der Kurzdistanz etwas schneller.

Also sind packende Duelle im Länderkampf Österreich – Deutschland garantiert?

Distelberger: Jeder mag immer schneller sein als der andere, höher oder weiter. Das Niveau ist unglaublich hoch. Aber so haben wir beide etwas davon. Und ich brauche diese Vergleiche auch, um besser zu werden und mich zu entwickeln. Daheim ist es schwierig für mich. Ich trainiere mit Markus Fuchs, er ist der schnellste Sprinter in Österreich. Aber dann wird es schon schwierig, weil ich keinen habe, der mich zieht.

Stichwort Weiterentwicklung: Du gehst gemeinsam mit Coach Herwig Grünsteidl in die 13. Saison. Was zeichnet eure Zusammenarbeit aus?

Distelberger: Die Basis ist sicher das über viele Jahre aufgebaute Vertrauen. Aber wir entwickeln uns beide weiter, probieren viel, versuchen Dinge zu hinterfragen und neue Reize zu setzen. Ich bin seit 13 Jahren im Leistungssport und weiß, was gut für meinen Körper ist. Daran arbeiten wird und daraus ergibt sich eine Summe aus Übungen und Skills, die man ins Training einbringen kann.

Du hast dein Team aber zuletzt auch um zwei namhafte Trainer erweitert?

Distelberger: Ja, ich arbeite jetzt mit Gerhard Mayer am Diskus und mit Elisabeth Eberl mit dem Speer. Sie waren beide an der Spitze dabei und verstehen, wie es einem Athleten geht. Dadurch waren wir von Anfang an auf einer Wellenlänge. Als Mehrkämpfer ist es wichtig, dass du Spezialisten an Bord hast. Bei zehn Disziplinen kannst du nicht bis ins kleinste Detail gehen, aber die Basics müssen passen – und das ist viel schwieriger als es sich anhört.

Weißt du schon, wie deine Saisonplanung aussieht?

Distelberger: Die beiden großen Höhepunkte sind das Heim-Meeting in Götzis und die WM in London. Und dann möchte ich noch einen dritten Zehnkampf machen, um in die Challenge reinzukommen. Das Meeting in Talence im Herbst würde ich gerne noch einmal machen, das ist ein richtig cooler Wettkampf. Ansonsten werde ich einige kleinere Vorbereitungswettkämpfe für die Einzeldisziplinen bestreiten.

Abschließend: Woran liegt es, dass der Mehrkampf mehr und mehr zu einer österreichischen Domäne wird?

Distelberger: Ich denke, dass es ein bisschen Zufall ist, dass es jetzt so zusammenkommt, aber ein sehr schöner Zufall. Ivona Dadic verbessert sich Jahr für Jahr, Sarah Lagger ist Junioren-Weltmeisterin und Verena Preiner hat eine unglaubliche Entwicklung gemacht. Als Kind habe ich Götzis im Fernsehen gesehen, so bin ich zur Leichtathletik gekommen. Hoffentlich gelingt uns das mit unseren Leistungen auch

Trainingslager in Montpellier

 

Bervor ich wieder in die Wettkampfsaison starte steht vom 17 - 30.04 2017 ein Trainingslager in Montpellier (FRA) auf dem Programm. Mein Trainer Herwig Grünsteidl, ist bereits 5 Tage zuvor mit dem Bus und zahlreichen Equipment (Diskus, Speer usw) nach Montpellier aufgebrochen. Meine Trainingskollegen Markus Fuchs und Flo Domenig werden mich ebenfalls nach Frankreich begleiten, wo wir unter anderem auf die Deutschen Zehnkämpfer Kai Kazmirek und Rico Freimuth treffen. Zwei harte Wochen stehen uns bevor. :-)

 

 

 

Mehr Training, mehr Umfänge

 

Platz 4 bei der Hallen-EM war für Zehnkämpfer Dominik Distelberger der perfekte Boost für die Freiluft-Saison.

Die Indoor-Saison ist Geschichte – Dominik Distelberger hat sein Training mittlerweile nach draußen verlagert. Und der Mehrkämpfer strotzt nach Platz 4 im Siebenkampf bei der Hallen-Europameisterschaft in Belgrad vor Selbstvertrauen.

Kein Wunder, verpasste der Niederösterreicher in der serbischen Hauptstadt eine Medaille nur um 47 Punkte. Auf die ÖLV-Bestmarke von Roland Schwarzl aus dem Jahr 2010 fehlten Distelberger nur zwei Zähler.

„Dass ich den österreichischen Rekord um zwei Punkte verfehlt habe, tut natürlich weh, aber das werde ich nachholen“, verspricht der 27-Jährige.

Mit den steigenden Temperaturen schraubte der Olympia-Teilnehmer auch sein Trainingspensum unter der Anleitung von Coach Herwig Grünsteidl weiter nach oben. „Es geht in Richtung Freiluft-Saison, das heißt Umfänge steigern, mehr Läufe, mehr Techniktraining und natürlich auch mehr Krafttraining.“

Das Stabhochtraining absolvierte er zuletzt im Dusika-Stadion, weil es in der Südstadt, wo Distelberger perfekte Trainingsbedingungen vorfindet, noch zu windig war. „Alles andere ist aber bereits Outdoor möglich.“

Mitte April geht’s noch einmal für zwei Wochen ins Trainingslager nach Montpellier. Mit hochkarätiger „Verstärkung“, denn Distelberger wird gemeinsam mit Kai Kazmirek trainieren.

Der Deutsche war bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro mit 8.580 Punkten starker Vierter. „Wir verstehen uns gut, lernen viel voneinander und pushen uns gegenseitig“, ist die Vorfreude beim ÖLV-Aushängeschild groß.

Bevor er aber nach Frankreich aufbricht, steht daheim noch ein weiterer Trainingszyklus am Programm. „Ich achte mittlerweile sehr genau darauf, Be- und Entlastung richtig zu timen. Nach hohen Umfängen und Intensitäten braucht mein Körper einfach die Entlastung.“

Gemeinsam nach Rio 2016! I believe in you!

Dominik Distelberger, 25, Österreichs aktuell bester Zehnkämpfer aus Purgstall, ist nach einem verletzungsbedingt, schwierigen Jahr 2015 wieder zu 100% fit und befindet sich derzeit im vollen Aufbau auf sein bisheriges Karriere Highlight – Die olympischen Spiele 2016 in RIO.  

8100 Punkte sind hierfür für den Zehnkampf gefordert. Eine Marke, die Dominik bereits 2014 mit 8168 Punkten souverän übertroffen hat, jedoch  im Olympia Jahr nochmals abliefern und bestätigen muss.  

Da die Leistung nicht nur bestätigt, sondern verbessert werden soll , werden gemeinsam mit den Trainern Philipp Unfried, Gregor Högler, Herwig Grünsteidl , sämtliche Bereiche des Trainings optimiert bzw. ausgereizt.  

Geplant sind nicht nur  Trainingsaufenthalte gemeinsam mit internationalen Topathleten  in Südafrika, Teneriffa und den USA, sondern auch die Verbesserung des Equipments (neue Stabhochsprung Stäbe, Speere) sowie die sportmedizinische Betreuung, Nahrungsergänzung und regenerative Maßnahmen, die teils mit hohen finanziellen Kosten verbunden sind, die der Athlet alleine nicht abfangen kann.  

Hierfür gibt es  auf der Plattform (www.ibelieveinyou.at – Projekt Dominik Distelberger) die Möglichkeit, den Zehnkämpfer auf seinem Weg zu den Olympischen Spielen in RIO zu unterstützen und somit Teil des Erfolgs zu werden.  

Für jede Spende gibt es, dem Beitrag entsprechend, Belohnungen wie Autogrammkarten,  signierte Laufshirts, gemeinsame Trainings aber auch Eintrittskarten für das Zehnkampfmekka Götzis im kommenden Jahr.  

Helfen auch Sie mit und unterstützen Sie Dominik am Weg nach Rio!  

 

http://www.ibelieveinyou.at/ibiy/src/#!/projectdetail/2899/dominik-distelberger-road-to-rio-16-zehnkampf

Erster Wettkampf nach langer verletzungs Pause!

Am Donnerstag habe ich nach 9 Monaten Wettkampfpause (Achillessehnen Entzündung, Schulter Operation) meinen ersten Wettkampf in St. Pölten beim Liese Prokop Memorial absolviert! Bei sehr guten Bedingungen konnte ich sensationell in die Saison starten! Mit 10.84 sec über 100m und 41,39m Diskus war ich mehr als zufrieden!! So kann es weiter gehen...!!;-) ‪#‎Iamback‬ ‪#‎WirhabeneinZiel‬ ‪#‎Rio2016‬

Am Weg zurück

Mit Einfallsreichtum, Kreativität und einem klaren Ziel vor Augen arbeitet ich am Comeback.

Ein Sturz. Ärgerlich. Ein Schmerz. Der Griff ans Schlüsselbein. Die Gewissheit. „Ich wusste sofort, dass es nicht nur geprellt sondern etwas Ernstes ist.“ Die Untersuchung brachte mir schnell Gewissheit.

Diagnose: Eckgelenkssprengung. Heißt: Alle Bänder im Gelenk waren gerissen. Eine Operation beinahe unumgänglich. Sport-Arzt Dr. Christian Schenk, der auch schon Hermann Maier oder Anna Fenninger auf dem OP-Tisch hatte, setzte mir eine Platte ein.

Das macht man eigentlich nur noch bei Leistungssportlern, damit es gleich stabil ist und nichts passieren kann. Anfang Mai kommt die Platte wieder raus. Sie wird rausgeschraubt, dadurch habe ich nur den Wundschmerz.

Bis dahin mache ich das beste aus der Situatio. Anders gesagt alles was mit einer Hand möglich ist. Wir haben uns einiges einfallen lassen, spezielle Trainingsgeräte gebaut und neue Übungen kreiert. Am Mittwoch konnte ich bereits das erste Lauftraining absolvieren – Steigerungsläufe. Das tut weniger weh als Joggen, weil die Auf-und-Ab-Bewegung nicht so stark sind.

Glück im Unglück, dass ich auf die linke Schulter gefallen bin und nicht auf meinen Wurfarm. Sonst wäre die Saison mit Sicherheit vorbei gewesen. Beim Speerwerfen binde ich mir die linke Hand an den Körper. Damit ich keine blöde Bewegung mache.

Parallel zum Training wird täglich mit Physiotherapeut Frederik Siemes gearbeitet. Der Blick ist in die Zukunft gerichtet. Läuft alles nach Plan, könnte ich bei den European Games ein Comeback feiern. Ich würde in Baku gerne die Staffel laufen.

Ob ich bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft im August in Peking an den Start gehen kann, lasse ich mir noch offen. Es ist gut, dass ich ein Ziel vor Augen habe, das motiviert mich hart dafür zu trainiern.

 

Lg Dominik

Saison 2014

 

Die Saison 2014 war für mich bisher meine erfolgreichste. Mit 8168 Punkten konnte ich in Götzis eine neue persönliche Bestleistung erzielen, was gleichzeitig die zweitbeste Leistung eines Österreichers bedeutete. Noch dazu konnte ich mir mit dieser Leistung bereits das WM Limit für Peking 2015 sichern. Mein zweiter Höhepunkt war mit Sicherheit die EM in Zürich, mit 7942Punkten (meine zweitbeste Leistung) konnte ich mich in einem sehr starken Feld an zwölfter Position platzieren. Leider habe ich mir dabei bei der achten Disziplin (Stabhochsprung) eine leichte Achillessehnen Verletzung zugezogen, mit meinem Physio Jan Siat konnten wir mit einem guten Tape die Schmerzen in Grenzen halten, damit ich noch die letzten beiden Disziplinen bestreiten konnte. Danach erwies sich leider diese kleine Verletzung als etwas hartnäckig und ich musste meinen letzten geplanten Start in Talence absagen. Daraufhin folgten 3 Wochen Pause und Physiotherapie. Seit rund zwei Wochen stehe ich wieder im Training und kann mit einen guten Gefühl und  dem WM Limit in der Tasche in die Vorbereitung für die Saison 2015 Starten.

 

LG Dominik

Götzis 2013

Der Mehrkampf in Götzis verlief trotz widrigen Wetterbedingungen verhältnismäßig zu anderen Athleten sehr gut, dennoch war das erhoffte WM-Limit von 8000 Punkten leider nicht drinen. Es war sozusagen eine „Bestleistung mit Schlechtwetter“. Dieses Ergebnis ist aber sicher mehr wert als meine 7840 Punkte von vor zwei Jahren. Meine Schnelligkeit war okay. Die Wurfleistungen waren gut. Es war ein konstanter Mehrkampf, ohne großen Einbruch. Von 15.-16.06 steht der Mehrkampf in Ratingen am Programm, dort greife ich das WM-Limit nochmals an!

 

Gesamtergebnis: 7794 Punkte
100m 10,73sec (+1,1) | Weit 7,30m (-0,2) | Kugel 12,36m | Hoch 1,91m|
400m 49,14sec


110m Hü 14,63sec (-0,5) | Diskus 40,16m | Stab 4,76m | Speer 56,09m |
1500m 4:36,73min

EM Quali & neues Auto

Das warte hat ein Ende! Gestern Nachmittag habe ich erfahren, dass ich als 6. der Hallenbestenliste die Qualifikation für die Hallen Europameisterschaft 2013 in Götebörg geschafft habe! Am 02. & 03.März wird der Siebenkampf stattfinden und ich freue mich schon sehr auf die Herausforderung! 

Vielen Dank an meinen Trainer, meine Familie/Freunde und meine Partner, die mich immer unterstützen!!!

 

Apropos Partner! Habe mich letzte Woche auch über ein neues Sponsor-Auto gefreut. Das Autohaus Pruckner war so nett und hat mir erneut einen großartigen Skoda Octavia zur Verfügung gestellt. Meine Mobilität ist also gesichert ;-) Auch auf diesem Wege noch einmal viele Dank dafür!

 

Kommendes Wochenede stehen nun die Hallen Staatsmeisterschaften in den Einzelbewerben an. Ich werde als Vorbereitung auf die EM über 60m, 60m Hürden, Weitsprung und Stabhochsprung an den Start gehen. Mal sehen ob ich im einen oder anderen Bewerb die Speziallisten ein wenig ärgern kann. :-)

 

Melde mich bald wieder mit News!

 

Bis bald!

 

Euer Dominik

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Hallen Staatsmeisterschaften 2013

(c) Robert Katzenbeisser
(c) Robert Katzenbeisser

Am 16. und 17. Februar fanden in Linz die Hallen Mehrkampmeisterschaften statt. Für die EM Qualifikation musste ich mich unter den Top 8 der Mehrkampf Europarangliste platzieren. Mein ersten guten Versuch startete ich im Jänner in Tallinn/EST, dort sicherte ich mir 5817 Punkten und Rang 4 den 7. Platz der Europarangliste.

Meinen 2. Versuch hatte ich dann bei den Österreichischen Hallen Mehrkampfmeisterschaften. Mit einem sehr guten ersten Wettkampftag, an dem ich 2m beim Hochsprung überquerte und eine persönliche Bestleistung im Kugelstoßen aufstellen konnte, habe ich es nicht nur geschafft mir den Staatsmeistertitel zu sichern, sondern auch das Ergebnis von Tallinn nochmal zu toppen und mich auf Rang 6 der Europarangliste vorzuschieben. Ich freue mich sehr über den Titel und jetzt heißt´s noch ein paar Tage Daumen drücken damit der Reise nach Schweden zur EM nichts mehr in Wege steht.

 

LG Euer Dominik

 

 

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Platz 2 beim ersten Purgstaller Stabhoch-Meeting

Ingrid Verschnik, Dominik Distelberger, Ing. Harald Pruckner
Ingrid Verschnik, Dominik Distelberger, Ing. Harald Pruckner

Österreichs Zehnkampf-Hoffnung Dominik Distelberger nahm gestern dem 07.September am ersten Purgstaller Stabhoch-Meeting teil. Als Lokalmatador ließ es sich der junge Niederösterreicher natürlich nicht nehmen am Stabhochsprung-Event im Zuge der Eröffnung des neuen Sportplatz der UVB Purgstall, teilzunehmen. Die knapp über 100 Zuschauer bekamen dabei, auch auf Grund des starken Starterfelds, einen großartigen Wettkampf geboten.

 

Im Zuge der Eröffnung des neuen Sportplatz lud der UVB Purgstall, der Stammverein von Dominik Distelberger, zum ersten Stabhoch-Meeting. Der Event, der von Veranstalter Walter Mitterndorfer aus der Taufe gehoben wurde, zog einige der Top Springer des Landes ins Mostviertel.  Gleich 4 der Top 5 Herren aus der Österreichischen Bestenliste 2012 waren vertreten und sprangen um den Sieg. Distelberger, der mit dem Zehnkampf in Götzis, dem Gugl-Meeting und der Europameisterschaft heuer bereits einige wichtige Meetings absolvierte, wollte es sich nicht nehmen lassen auch vor heimischem Publikum zu zeigen was er kann. Im Verlauf des Wettkampfs kristallisierte sich ein Zweikampf zwischen Distelberger und Matthias Freinberger heraus. Nach übersprungenen 4,63m versuchte sich der Lokalmatador auch an 4,73m, konnte diese Höhe jedoch nicht mehr meistern. Der Sieg ging somit an Matthias Freinberger, der eine Höhe von 4,83m überspringen konnte.

 

Distelberger über den Wettkampf und seine Leistung: „Es war sehr schön zu Hause einen Wettkampf zu bestreiten und es freut mich das wir mit der neuen Anlage hier beim UVB Purgstall die Trainingsbedingungen für alle verbessern konnten. Ein riesen Dank gebührt hier Walter Mitterndorfer. Für den Sieg hat es heute leider nicht ganz gereicht. Zum Schluss passte der Abstand vom Absprung zur Latte nicht mehr und ich konnte den Sprung nicht ideal ansetzen. Dennoch, ein gelungener Wettkampf.“

 

Neben seinem sportlichen Erfolg gab es an diesem Tag für Dominik Distelberger noch einen weiteren Grund zur Freude. So bekam der junge Purgstaller heute von seinem neuesten Partner, dem Autohaus Pruckner aus dem Erlauftal (Standorte Wieselburg, Scheibbs und Randegg) einen brandneuen Skoda Octavia überreicht. Dieser wurde dem erfolgreichen Zehnkämpfer zur Verfügung gestellt und soll die Mobilität der Österreichischen Leichtathletik-Hoffnung sichern.

 

Ingrid Verschnik, Marketingleiterin Autohaus Pruckner: „Wir sehen in Dominik die Zukunft des Österreichischen Zehnkampfs und sind froh ihn mit unserem Engagement unterstützen zu können. Das Dominik noch dazu ein Kind der Region ist, macht die Partnerschaft umso interessanter. Noch dazu ist er ein sehr sympathischer und bodenständiger Sportler.“

 

Dominik Distelberger über die neue Partnerschaft: „Ich bin der Familie Pruckner sehr dankbar, dass sie Vertrauen in meine Entwicklung haben und es mir mit diesem Auto ermöglichen ohne Probleme die Wettkämpfe zu besuchen. Außerdem ist es ein wirklich schönes Auto und fährt sich richtig gut, besonders über weite Strecken!“

 

Für Dominik Distelberger geht mit diesem letzten Wettkampf eine lange Sommer-Saison zu Ende. Doch viel zeit für Urlaub bleibt dem jungen Niederösterreicher nicht. In gut 10 Tagen beginnt bereits wieder die Vorbereitung auf die Hallen-Saison. 2013 wartet mit der Hallen Europameisterschaft in Göteborg (SWE) ein absolutes Highlight. Um sich zu qualifizieren muss Distelberger den Sprung unter den Top 15 der Hallen Europarangliste schaffen.

 

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Letzter Int. Wettkampf

Morgen gehts ab nach Linz zum inter. Gugl Meeting..... 2 Olypiasieger werden am start sein über 400m ( Kirani James ) und Weitsprung (Greg Rutherford ) auch mehrer andere Stars wie Justin Gatlin (100M) und der Bladerunner Oscar Pistorius (400m) sind da..!!! 
Ich werde im Weitsprung mit den Olympiasieger Greg Rutherford springen...!!=) 
Würde mich freuen wenn ihr auch vorbei schauts..!

 

Für mich läuft jetzt die letzt Vorbereitung in dieser Saison, am 20. August findet in Linz das Weltklasse Meeting "Gugl games " statt. Dort werde ich in den Einzeldisziplinen 100m und Weitsprung in Mitten der Weltklasse Athleten am Start sein. Es wird alles live auf Eurosport übertragen würde mich freuen wenn ihr auch kommt bzw es Zuhause am Fernsehr mit verfolgt..!!


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Ein Resümee der letzten Wettkämpfe!

 

 

Die EM in Helsinki war meine erste Europameisterschaft der allgemeinen Klasse im Freien. Bis dorthin jedoch war es ein steiniger Weg. Nach der guten Hallensaison, war ich im Frühjahr schon wieder voll im Aufbautraining. Vier Wochen vor der dem Einstieg in Götzis passiert es dann, bei meinem ersten Speer Training auf der Bahn, ein Bänderriss im linken Sprunggelenk. Für mich war fast klar, dass die Saison gelaufen war. Mein Arzt ließ mir die Entscheidung zu Operieren oder nicht! Ich entschied mich gegen eine OP. Ich begann sofort mit der Therapie und das war ganz schön schmerzhaft. Nach 2-3 Wochen verlief der Heilungsprozess schneller als gedacht. Somit hatte ich eine Woche vor Götzis wieder meine Spikes an. Mein Trainer und ich entschieden in Götzis zu starten, vor allem um zu schauen wie viel Substanz mich die Verletzung wirklich gekostet hat. Nach neun Disziplinen in Götzis brachen wir ab um schnell wieder ins Training einzusteigen, da ich mich schon für die EM in Helsinki vorbereiten musste. Das größte Problem war, dass mir durch die Verletzung die Schnelligkeit, meine größte Stärke im Mehrkampf, fehlte. Aber ich hatte noch vier Wochen Zeit um zu meiner alten Form zu finden.

Nach vier Wochen war es so weit und ich stand am Start bei meiner ersten Disziplin, dem 100m Lauf. Ich wusste nicht wie ich in Form war. 10.80sec Saisonbestleistung! Mit dieser Leistung war ich sehr zufrieden. Ich dachte mir auch schon, ob vielleicht die 8000 Punkte und somit das Olympia Limit möglich wären! Die nächsten 2 Bewerbe verliefen dann leider nicht nach Wunsch. Wechselnde Windverhältnisse machten es mir im Weitsprung sehr schwierig und ich kam nur auf 7.13m. Leider hatten sich dann auch im Kugelstoß und Hochsprung das fehlende Training und die Sicherheit bemerkbar gemacht. Somit war mir klar dass sich das Limit für London nicht mehr ausgehen kann. Ich kämpfte mich jedoch durch den Mehrkampf und kam schlussendlich auf 7613 Punkten und belegte den 15 Platz. Wegen der Verletzung und vor allem der kurzen Vorbereitung konnte ich nicht das erhoffte Ergebnis erreichen, jedoch konnte ich viel internationale Erfahrung sammeln.

 

Nach der EM in Helsinki fragte ich meinen Trainer wann Limit Schluss für die Olympischen Spiele sei und er antwortete mir in einer Woche. Für mich war klar ich musste es noch einmal versuchen. Immerhin ist Olympia nur alle vier Jahre. Daraufhin entschieden wir nur sieben Tage nach der EM einen erneuten Limit Angriff zu wagen. Belgien Nieuwpoort hieß das Ziel. Dort hatte ich allerdings weniger Glück mit dem Wetter, gleich bei den 100m die ich in 10.92 gelaufen bin hatte ich starken Gegenwind. Im Weitsprung war ein weiter Versuch an die 7.50m leider knapp ungültig gewesen und daher blieb es leider nur bei 7.30. Im Kugelstoß ging es dann wieder besser und ich kam auf 12.39. Die nächste Disziplin war der Hochsprung. Das Einspringen verlief sehr gut und ich meisterte meine ersten Höhen sehr souverän, bei 1.86m war dann mal Schluss, da ein Gewitter durchzog. Bei nassen und rutschigen Verhältnissen ging es dann weiter, aber mehr als 1.89 war für mich nicht mehr möglich. Danach war mir klar dass es sehr schwierig wurde dass Limit zu schaffen und ich jetzt absolute Top Leistungen brauchen würde.

Aber ich hatte kein Glück mit dem Wetter. Die 400m und Hürden musste ich auf einer komplett überschwemmten Bahn absolvieren. Diskus und Stabhoch waren trotz schlechter Witterungsverhältnisse sehr gut. 40.50m Diskus und 4.90m Stabhoch hieß Mehrkampf Bestleistung, mit einen Limit war jedoch nicht mehr zu rechnen. Mit 52m Speer und 4.46min. (Halbgas) auf 1500m machte ich den Mehrkampf trotzdem noch fertig und kam auf 7665 Punkte. Das waren fast 50 Punkte mehr als in Helsinki. Für mich war es wichtig es noch einmal zu versuchen, leider hat es nicht geklappt. Aber ich bin mir sicher wenn ich gesund bleibe und weiter arbeite, wird es in vier Jahren klappen.

 

Bis bald,

 

Euer Dominik

 

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Willkommen auf meiner Homepage!

Endlich ist es soweit. Mich gibt es ab sofort auch online. Die Homepage soll allen Leuten die Chance geben mehr über mich und meinen Sport zu erfahren und mit mir in Kontakt zu treten. Ich freue mich schon jetzt über jeden Beitrag bzw. jedes Feedback!

 

LG Dominik

 

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